{"id":317,"date":"2022-09-04T15:48:47","date_gmt":"2022-09-04T13:48:47","guid":{"rendered":"https:\/\/web.nexialistik.de\/?p=317"},"modified":"2024-09-06T12:12:32","modified_gmt":"2024-09-06T10:12:32","slug":"risikoanalyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web.nexialistik.de\/?p=317","title":{"rendered":"Grundlagen des Risiko-Managements"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein vern\u00fcnftiges Risiko-Management basiert immer auf der Analyse tats\u00e4chlicher Gefahren und einer sinnvollen\/wirtschaftlichen Balance zwischen Risikovorsorge und Risikoinkaufnahme. F\u00fcr verschiedene Anwendungsf\u00e4lle gibt es spezielle Richtlinien und Vorgehensweisen, das Prinzip ist aber immer gleich. In j\u00fcngster Vergangenheit hat SARS-COVID-19 gezeigt, dass es jederzeit zu einem Ausnahmezustand kommen kann. Der Mangel an Kompetenz im Risiko-Management zeigte sich in Deutschland eindr\u00fccklich daran, dass ein gro\u00dfer Teil der Menschen offensichtlich der Meinung war, als Vorbereitung gegen einen Grippe-Virus, S\u00e4cke-weise Toilettenpapier zu ben\u00f6tigen. Stellte dies nur ein \u00c4rgernis dar, gibt es unz\u00e4hlige Bereiche in denen mangelndes Risiko-Management zu teils Katastrophalen Ergebnissen f\u00fchrte. Auch das in Deutschland ab 2023 f\u00fcr Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitern und ab 2024 f\u00fcr Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern geltende Lieferkettengesetz, welches ein  Risikomanagement fordert, l\u00f6ste panikartige Zust\u00e4nde bei Arbeitgebern aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dokumente und Ergebnisse des Risiko-Managements werden h\u00e4ufig als statische Objekte behandelt. Oftmals werden diese erst im Nachhinein erstellt, oder nur zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer dynamischen Situation und nicht mehr gepflegt. Dies liegt h\u00e4ufig daran, dass Risiko-Management als l\u00e4stige Zusatzpflicht gesehen wird und sein Nutzen weder erkannt noch angewendet wird. Diese Haltung ist allerdings nachvollziehbar, denn gesehen wird das Problem welches sich auswirkt und nicht das Problem welches gar nicht erst entsteht. Durch die fr\u00fche (ordnungsgem\u00e4\u00dfe) Anwendung von Risiko-Management werden Probleme vermieden, die sp\u00e4ter nicht oder nur schwer beseitigt werden k\u00f6nnen. Daher ist Zeit f\u00fcr Risiko-Management generell gut investiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Gerade im gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Bereich wird das Modell des auf Gefahren fokussierten Risikomanagements oft durch das Modell der Chancen-und-Risiken-Abw\u00e4gung erweitert. Dies wird im Folgenden nicht behandelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Je nach Anwendungsfall gibt es (gesetzlich) vorgeschriebene Bewertungsrichtlinien. Daher ist immer zu Pr\u00fcfen in welchem Rahmen man sich bewegt oder bewegen darf. Zur Bestimmungen eines Risikos werden alle potentiellen Einflussfaktoren aufgelistet und deren Gewichtung bestimmt. Es kann sich um messbare Faktoren (z. B. Dauer der Gefahrenexposition, Anzahl gef\u00e4hrdete Personen) als auch um gesch\u00e4tzte Faktoren (z. B. Schadensausma\u00df, M\u00f6glichkeit der Schadensbegrenzung bei Eintritt) handeln. Dabei ist zu beachten, je gr\u00f6\u00dfer der Anteil nicht-messbarer Faktoren ist, desto mehr bekommt die Beurteilung einen pseudo-objektiven Charakter, wobei es durchaus legitim ist, gewissenhafte und plausible Annahmen zu treffen. Das Ergebnis der Bestimmung ist meist eine Gefahrenkategorie oder ein Zahlenwert, der sich aus der Zusammenrechnung der Faktoren ergibt, \u00fcblicherweise das Produkt aller Faktoren. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auflistung der Gefahren<\/h2>\n\n\n\n<p>Zuerst werden alle denkbaren Gefahren aufgelistet und zwar ohne bereits vorgesehene Schutzma\u00dfnahmen zu ber\u00fccksichtigen. Dabei kann es vorkommen, dass durch Schutzma\u00dfnahmen zus\u00e4tzliche Gefahren entstehen und die Liste somit iterativ erg\u00e4nzt werden muss. Auch im Laufe der Entwicklung eines Systems (Maschine, Vertrag, Vorhaben, \u2026.) kann es zu Erg\u00e4nzungen kommen. F\u00fcr jede Gefahr (und Ma\u00dfnahme) kann individuell ein bestimmter Grenzwert gesetzt werden, oder ein fester Grenzwert \u00fcbergreifend gesetzt werden. Die Liste der Gefahren sollten mindestens folgende Informationen erfassen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eindeutige Bezeichnung (Nummerierung) der Gefahr<\/li>\n\n\n\n<li>Beschreibung der Gefahr<\/li>\n\n\n\n<li>Lokalisation der Gefahr (Bereiche, Orte, Abteilungen, Teams, \u2026)<\/li>\n\n\n\n<li>Anwendbarkeit (beispielsweise nur w\u00e4hrend bestimmter Betriebsarten\/Lebensphasen einer Maschine oder nur w\u00e4hrend bestimmten Jahreszeiten)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bestimmung des Grundrisikos<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr jede Gefahr wird zun\u00e4chst das Grundrisiko (Risiko ohne Schutzma\u00dfnahmen) bestimmt. Dieser Wert ist in der Regel sehr hoch und bildet den Ausgangspunkt f\u00fcr eventuelle Schutzma\u00dfnahmen. Die Bestimmung des Grundrisikos wird h\u00e4ufig als schwierig empfunden, weil es notwendig ist sich \u201cdumm anzustellen\u201c. Gerade erfahrene Personen sehen Risiken nicht, weil sie diese intuitiv vermeiden. Beispielsweise ist ein Grundrisiko beim Schuhe tragen, \u00fcber die Schn\u00fcrsenkel zu stolpern (weil sie nicht gebunden sind).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"5742\" height=\"5142\" src=\"https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich.png\" alt=\"Bestimmung des erforderlichen Performance Level\" class=\"wp-image-342\" srcset=\"https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich.png 5742w, https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich-300x269.png 300w, https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich-1024x917.png 1024w, https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich-768x688.png 768w, https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich-1536x1375.png 1536w, https:\/\/web.nexialistik.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bestimmung-PerformanceLevel-Erforderlich-2048x1834.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 5742px) 100vw, 5742px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Als Ergebnis der Risikobeurteilung nach EN ISO 13849 folgt ein erforderliches Performance Level.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inh\u00e4rente Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n\n\n\n<p>Ist das Grundrisiko einer Gefahr bestimmt und liegt es oberhalb des akzeptablen Wertes, muss (f\u00fcr jede Gefahr separat) gepr\u00fcft werden ob (eine oder mehrere) Ma\u00dfnahmen ergriffen werden k\u00f6nnen die Gefahr inh\u00e4rent zu beseitigen. Dabei handelt es sich \u00fcblicherweise um eine Gefahrenvermeidung. Beispielsweise wird eine Maschine so gebaut, dass keine Quetschgefahr entsteht oder ein Bergsteiger w\u00e4hlt eine Strecke ohne steile Abgr\u00fcnde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefahr wird nun unter Ber\u00fccksichtigung der Ma\u00dfnahme(n) erneut bewertet. Wird der Grenzwert weiterhin \u00fcberschritten, m\u00fcssen zus\u00e4tzliche inh\u00e4rente Ma\u00dfnahmen ergriffen werden. Ist das Potential inh\u00e4renter Ma\u00dfnahmen ausgesch\u00f6pft m\u00fcssen andere Ma\u00dfnahmen ergriffen werden. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Technische Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n\n\n\n<p>Kann eine Gefahr nicht inh\u00e4rent beseitigt werden, m\u00fcssen technische Ma\u00dfnahmen ergriffen werden um eine Gefahr zu mildern. Beispielsweise werden an einer Maschine Abdeckungen \u00fcber Quetschstellen angebracht, oder ein Bergsteiger nutzt Sicherungssysteme an steilen Abh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefahrensituation wird nun unter Ber\u00fccksichtigung der bereits beschriebenen inh\u00e4renten und der zus\u00e4tzlichen technischen Ma\u00dfnahmen bewertet und mit dem Grenzwert verglichen. Es empfiehlt sich den Grenzwert technischer Ma\u00dfnahmen strenger anzusetzen als den inh\u00e4renter Ma\u00dfnahmen, da die Verf\u00fcgbarkeit\/Zuverl\u00e4ssigkeit technischer Ma\u00dfnahmen (z. B. durch Manipulation oder Defekte) in der Regel geringer ist. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Organisatorische Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n\n\n\n<p>Gen\u00fcgen auch technische Ma\u00dfnahmen nicht eine Gefahr ausreichend zu mildern, bleiben nur noch organisatorische Mittel \u00fcbrig. Beispielsweise wird die Benutzung einer Maschine nur geschultem Personal gestattet, oder ein Bergsteiger engagiert Helfer f\u00fcr gef\u00e4hrliche Abschnitte. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewertung der Gefahrensituation erfolgt nun unter der Ber\u00fccksichtigung der beschriebenen inh\u00e4renten und technischen Ma\u00dfnahmen und der zus\u00e4tzlichen organisatorischen Ma\u00dfnahmen. Der Grenzwert organisatorischer Ma\u00dfnahmen sollte wiederum strenger sein als den technischer Ma\u00dfnahmen, da hier die Verf\u00fcgbarkeit\/Zuverl\u00e4ssigkeit (z. B. durch Fehler oder Ignoranz) wiederum geringer ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ergebnis<\/h2>\n\n\n\n<p>Wird im Laufe der Ma\u00dfnahmenerstellung der Grenzwert eingehalten, so gilt das Restrisiko als vertretbar. Konnte durch Anwendung inh\u00e4renter, technischer und organisatorischer Ma\u00dfnahmen der Grenzwert nicht eingehalten werden, kann ein System (Maschine, Vertrag, Vorhaben, \u2026.) nicht umgesetzt werden. Risikobeurteilungen die erst im Nachhinein erstellt werden, kommen h\u00e4ufig an diesen Punkt, in der Regel deshalb, weil nur noch organisatorische oder bestenfalls technische Ma\u00dfnahmen ergriffen werden k\u00f6nnen. In diesem Fall werden Beurteilungen dann gerne \u201csch\u00f6n gerechnet\u201c und der Sinn und Nutzen der Beurteilung ist dann verfehlt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Manipulation und Fehleranf\u00e4lligkeit<\/h2>\n\n\n\n<p>Manipulationen und Fehleranf\u00e4lligkeiten k\u00f6nnen absichtlich und unabsichtlich erfolgen. Sei es beispielsweise durch bewusste Handlungen und Provokationen oder durch Fehler, Versehen und Defekte. Die Berechnung oder Kategorisierung folgt dem erl\u00e4uterten Prinzip der Risikobestimmung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Manipulation und menschlicher Fehleranf\u00e4lligkeit ist von zentraler Bedeutung wie stark die Beeintr\u00e4chtigung einer Ma\u00dfnahme ist und wie h\u00e4ufig diese Beeintr\u00e4chtigung vorkommt. Die Beurteilung aufgrund dieser Faktoren kann durch Punkte wie Bereitschaft oder F\u00e4higkeit zur Manipulation, bzw. F\u00e4higkeiten und Situation im Fehlerkontext erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fehleranf\u00e4lligkeit von Einrichtungen und Systeme kann auch mit Hilfe von Software berechnet oder validiert werden. Beispielsweise bietet das Institut f\u00fcr Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) kostenlos die Software <a href=\"https:\/\/www.dguv.de\/ifa\/praxishilfen\/praxishilfen-maschinenschutz\/software-sistema\/index.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SISTEMA<\/a> (Sicherheit von Steuerungen von Maschinen) zur &#8222;Bewertung von sicherheitsbezogenen Maschinensteuerungen nach DIN EN ISO 13849&#8220; an.<\/p>\n\n\n\n<p>Es lohnt sich mit Definition einer (inh\u00e4renten, technischen oder organisatorischen) Ma\u00dfnahme gleich den Manipulationsanreiz und Zuverl\u00e4ssigkeit zu den definierten Ma\u00dfnahmen zu bewerten. Denn Ma\u00dfnahmen die einen zu gro\u00dfen Manipulationsanreiz bieten, verursachen wiederum Folgema\u00dfnahmen, um die Manipulation zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist nicht nur die Betrachtung von Manipulation und Zuverl\u00e4ssigkeit einzelner Schutzma\u00dfnahmen wichtig, sondern auch die Manipulation des Gesamtsystems im Kontext einzelner Aufgaben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00fcfung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Ber\u00fccksichtigung der Pr\u00fcfung ist nicht nur sinnvoll, sondern wird teilweise gefordert. Beispielsweise kann hier die Anzahl der Pr\u00fcfteile oder Zeitabst\u00e4nde zur \u00dcberpr\u00fcfung definiert werden, vor allem aber muss Inhalt sowie Art und Weise der Pr\u00fcfung definiert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonders wichtiger Vorteil dieser Vorgehensweise ist es, dass zuvor genannten Ma\u00dfnahmen noch einmal auf Plausibilit\u00e4t gepr\u00fcft werden. Denn eine Ma\u00dfnahme, die nicht gepr\u00fcft werden kann, ist wahrscheinlich auch nicht sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aktualit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Dokumente des Risiko-Managements sind in der Theorie lebendige Dokumente. In der Praxis werden einmal erstellte Dokumente aber nur selten aktualisiert, obwohl dies teilweise sogar gesetzlich gefordert ist. In Deutschland muss beispielsweise der Hersteller einer industriellen Maschine eine Risikobeurteilung f\u00fcr die Maschine erstellen (beispielsweise nach Maschinenrichtlinie). Bei jeder neu gebauten Maschine muss diese den jeweils aktuellen Normen und Richtlinien entsprechen (Stand der Technik). Der Betreiber der Maschine ist in der Pflicht die Gefahren in seinem Betrieb (beispielsweise Arbeitssicherheit) festzustellen. Diese Gef\u00e4hrdungsbeurteilung muss entsprechend den f\u00fcr ihn geltenden Vorgaben regelm\u00e4\u00dfig aktualisiert werden. Dabei kann es schnell vorkommen, dass eine Bestandsmaschine nicht mehr genutzt werden kann, weil das erforderliche Sicherheitsniveau mit der Zeit gewachsen ist oder im Extremfall sogar eine neue Maschine nicht in Betrieb genommen werden kann, wenn beispielsweise erforderliche Rahmenbedingungen nicht umgesetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bewusstsein<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes Dilemma im Risikomanagement ist, je sicherer ein System ist (oder scheint) desto geringer ist das Bewusstsein um eine Gefahr. Dies entwickelt sich zum Problem, wenn Unbeschwertheit aufgrund der Gewissheit um Sicherheiten Einzug h\u00e4lt. Gerade dann passiert es schnell, dass nicht ber\u00fccksichtigte Gefahren eintreten oder deren Eintrittswahrscheinlichkeit unbewusst steigt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Risiko oder Chance?<\/h2>\n\n\n\n<p>Risiko und Chance sind nicht unbedingt die Gegenteile voneinander, sondern k\u00f6nnen zwei Seiten der gleichen Medaille sein. Je nach Anwendungsfall kann es daher sinnvoll sein Chancen und Risiken in der gleichen Bewertung zu betrachten oder sogar miteinander zu kombinieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiel <\/h2>\n\n\n\n<p>Nachfolgende Tabelle zeigt eine m\u00f6gliche Form der Risikobeurteilung im Rahmen der Maschinenrichtlinie. Der Aufbau und die Berechnungsgrundlage kann f\u00fcr andere Anwendungsf\u00e4lle \u00fcbernommen werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf die Lokalit\u00e4t wurde im Beispiel verzichtet.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Anwendbarkeit wurde in &#8222;Lebensphase&#8220; und &#8222;Betriebsart&#8220; untergliedert.<\/li>\n\n\n\n<li>Es wurde nur ein maximal akzeptierter Risikowert festgelegt. Es w\u00e4re auch m\u00f6glich f\u00fcr Grundrisiko, und Restrisikowerte von inh\u00e4renten, technischen und organisatorischen Ma\u00dfnahmen unterschiedliche Werte zuzulassen (wie im Beispiel beim Manipulationsanreiz), um der Tatsache gerecht zu werden, dass die Sicherheit zu deren Wirksamkeit abnimmt, weil der menschliche Faktor zunimmt.<\/li>\n\n\n\n<li>Folgende Kriterien wurden f\u00fcr die Risikobestimmung festgelegt:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Anzahl exponierter Personen.<\/li>\n\n\n\n<li>Schadensausma\u00df.<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00e4ufigkeit und Dauer der Exposition.<\/li>\n\n\n\n<li>Eintrittswahrscheinlichkeit.<\/li>\n\n\n\n<li>M\u00f6glichkeit zur Vermeidung oder Begrenzung des Schadens.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li>Die akzeptierten Manipulationsanreize bei inh\u00e4renten, technischen und organisatorischen Ma\u00dfnahmen sind unterschiedlich, um der Tatsache gerecht zu werden, dass die Hemmung zu manipulieren abnimmt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Stufen wurden \u00fcberwiegend mit einer sehr unverbindlichen Einteilung angegeben. In der Praxis empfiehlt es sich verbindliche Angaben heranzuziehen, z. B. &#8222;1: Einzelpersonen, 2: 2-4 Personen, 3: 5-10 Personen, 4: mehr als 10 Personen&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Beschreibung<\/strong><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Eindeutige Bezeichnung oder Nummerierung der Gefahr<\/td><td>#1<\/td><td>#2<\/td><td>#3<\/td><\/tr><tr><td>Gefahrenbeschreibung<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td>Lebensphase<\/td><td>Fertigung, Entsorgung<\/td><td>Montage, Demontage<\/td><td>Betrieb<\/td><\/tr><tr><td>Betriebsart<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8211;<\/td><td>Automatik<\/td><\/tr><tr><td>Maximal akzeptierter Risikowert<br>(von maximal 540)<\/td><td>24<\/td><td>24<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><strong>Grundrisiko<\/strong><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Exponierte Personen<br>(1: Einzelpersonen, 2: kleine Gruppen, 3: gro\u00dfe Gruppen)<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Ausma\u00df der Verletzung oder Gesundheitssch\u00e4digung<br>(1: ohne\/marginal, 2: reversible Sch\u00e4den (Arbeitsausfall), 4: irreversible Sch\u00e4den \/ Tod)<\/td><td>4<\/td><td>4<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit und Dauer der Gef\u00e4hrdungsexposition<br>(1: selten\/nie und\/oder kurz, 2: unregelm\u00e4\u00dfig und\/oder lang, 3 regelm\u00e4\u00dfig und\/oder permanent)<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gef\u00e4hrdungsereignisses<br>(1: 1x pro Jahr oder seltener, 2: max. 1x pro Monat, 3: max. 1x pro Woche, 4: max. 1x pro Tag, 5: h\u00e4ufiger als 1x pro Tag)<\/td><td>2<\/td><td>4<\/td><td>5<\/td><\/tr><tr><td>M\u00f6glichkeit der gef\u00e4hrdeten Person(en) zur Vermeidung oder Begrenzung des Schadens bei Gef\u00e4hrdungseintritt<br>(1: gut m\u00f6glich, 2: wenig m\u00f6glich, 3: unm\u00f6glich)<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Grundrisikowert<\/td><td>96<\/td><td>288<\/td><td>90<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><strong>Inh\u00e4rente Ma\u00dfnahme(n<\/strong>)<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beschreibung der Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>(nicht m\u00f6glich)<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beeintr\u00e4chtigung<br>(1: gering, 2: m\u00e4\u00dfig, 3: hoch)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit der Beeintr\u00e4chtigung<br>(1: selten\/nie, 2: unregelm\u00e4\u00dfig, 3: h\u00e4ufig)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Manipulationsanreiz<br>(maximal akzeptiert: 4)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>4<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Vermeidung von Manipulation<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Exponierte Personen<br>(1: Einzelpersonen, 2: kleine Gruppen, 3: gro\u00dfe Gruppen)<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Ausma\u00df der Verletzung oder Gesundheitssch\u00e4digung<br>(1: ohne\/marginal, 2: reversible Sch\u00e4den (Arbeitsausfall), 4: irreversible Sch\u00e4den \/ Tod)<\/td><td>4<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit und Dauer der Gef\u00e4hrdungsexposition<br>(1: selten\/nie und\/oder kurz, 2: unregelm\u00e4\u00dfig und\/oder lang, 3 regelm\u00e4\u00dfig und\/oder permanent)<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gef\u00e4hrdungsereignisses<br>(1: 1x pro Jahr oder seltener, 2: max. 1x pro Monat, 3: max. 1x pro Woche, 4: max. 1x pro Tag, 5: h\u00e4ufiger als 1x pro Tag)<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>M\u00f6glichkeit der gef\u00e4hrdeten Person(en) zur Vermeidung oder Begrenzung des Schadens bei Gef\u00e4hrdungseintritt<br>(1: gut m\u00f6glich, 2: wenig m\u00f6glich, 3: unm\u00f6glich)<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Restrisikowert nach Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>96<\/td><td>72<\/td><td>18<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Pr\u00fcfung<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><strong>Technische Ma\u00dfnahme(n)<\/strong><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beschreibung der Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beeintr\u00e4chtigung<br>(1: gering, 2: m\u00e4\u00dfig, 3: hoch)<\/td><td>1<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit der Beeintr\u00e4chtigung<br>(1: selten\/nie, 2: unregelm\u00e4\u00dfig, 3: h\u00e4ufig)<\/td><td>3<\/td><td>1<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Manipulationsanreiz<br>(maximal akzeptiert: 3)<\/td><td>3<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>Vermeidung von Manipulation<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Exponierte Personen<br>(1: Einzelpersonen, 2: kleine Gruppen, 3: gro\u00dfe Gruppen)<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>Ausma\u00df der Verletzung oder Gesundheitssch\u00e4digung<br>(1: ohne\/marginal, 2: reversible Sch\u00e4den (Arbeitsausfall), 4: irreversible Sch\u00e4den \/ Tod)<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><td>2<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit und Dauer der Gef\u00e4hrdungsexposition<br>(1: selten\/nie und\/oder kurz, 2: unregelm\u00e4\u00dfig und\/oder lang, 3 regelm\u00e4\u00dfig und\/oder permanent)<\/td><td>2<\/td><td>3<\/td><td>3<\/td><\/tr><tr><td>Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gef\u00e4hrdungsereignisses<br>(1: 1x pro Jahr oder seltener, 2: max. 1x pro Monat, 3: max. 1x pro Woche, 4: max. 1x pro Tag, 5: h\u00e4ufiger als 1x pro Tag)<\/td><td>1<\/td><td>2<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td>M\u00f6glichkeit der gef\u00e4hrdeten Person(en) zur Vermeidung oder Begrenzung des Schadens bei Gef\u00e4hrdungseintritt<br>(1: gut m\u00f6glich, 2: wenig m\u00f6glich, 3: unm\u00f6glich)<\/td><td>2<\/td><td>1<\/td><td>1<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Restrisikowert nach Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>16<\/td><td>36<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Pr\u00fcfung<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8230;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><strong>Organisatorische Ma\u00dfnahme(n)<\/strong><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beschreibung der Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>(nicht erforderlich)<\/td><td>&#8230;<\/td><td>(nicht erforderlich)<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Beeintr\u00e4chtigung<br>(1: gering, 2: m\u00e4\u00dfig, 3: hoch)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit der Beeintr\u00e4chtigung<br>(1: selten\/nie, 2: unregelm\u00e4\u00dfig, 3: h\u00e4ufig)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>Manipulationsanreiz<br>(maximal akzeptiert: 2)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>Vermeidung von Manipulation<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Exponierte Personen<br>(1: Einzelpersonen, 2: kleine Gruppen, 3: gro\u00dfe Gruppen)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>Ausma\u00df der Verletzung oder Gesundheitssch\u00e4digung<br>(1: ohne\/marginal, 2: reversible Sch\u00e4den (Arbeitsausfall), 4: irreversible Sch\u00e4den \/ Tod)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>H\u00e4ufigkeit und Dauer der Gef\u00e4hrdungsexposition<br>(1: selten\/nie und\/oder kurz, 2: unregelm\u00e4\u00dfig und\/oder lang, 3 regelm\u00e4\u00dfig und\/oder permanent)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>3<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gef\u00e4hrdungsereignisses<br>(1: 1x pro Jahr oder seltener, 2: max. 1x pro Monat, 3: max. 1x pro Woche, 4: max. 1x pro Tag, 5: h\u00e4ufiger als 1x pro Tag)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>2<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>M\u00f6glichkeit der gef\u00e4hrdeten Person(en) zur Vermeidung oder Begrenzung des Schadens bei Gef\u00e4hrdungseintritt<br>(1: gut m\u00f6glich, 2: wenig m\u00f6glich, 3: unm\u00f6glich)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>1<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Restrisikowert nach Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>&#8211;<\/td><td>24<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Pr\u00fcfung<\/td><td>&#8211;<\/td><td>&#8230;<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><strong>Ergebnis<\/strong><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Maximal m\u00f6glicher Risikowert<\/td><td>540<\/td><td>540<\/td><td>540<\/td><\/tr><tr><td>Grundrisikowert<\/td><td>96<\/td><td>288<\/td><td>90<\/td><\/tr><tr><td>Restrisikowert nach inh\u00e4rente Ma\u00dfnahme(n)<\/td><td>96<\/td><td>72<\/td><td>18<\/td><\/tr><tr><td>Restrisikowert: Technische Ma\u00dfnahme<\/td><td>16<\/td><td>36<\/td><td>6<\/td><\/tr><tr><td>Restrisikowert: Organisatorische Ma\u00dfnahme<\/td><td>&#8211;<\/td><td>24<\/td><td>&#8211;<\/td><\/tr><tr><td>Maximal akzeptierter Risikowert<br>(von maximal 540)<\/td><td>24<\/td><td>24<\/td><td>8<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Bewertung<\/td><td>i. O.<\/td><td>i. O.<\/td><td>i. O.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Freigabe Erstellung<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Freigabe Pr\u00fcfung<\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>Freigabe Verantwortung <\/td><td><\/td><td><\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein einfaches Tabellen-Kalkulationsprogramm gen\u00fcgt um Gefahren aufzunehmen und Risiken zu bilanzieren.<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein vern\u00fcnftiges Risiko-Management basiert immer auf der Analyse tats\u00e4chlicher Gefahren und einer sinnvollen\/wirtschaftlichen Balance zwischen Risikovorsorge und Risikoinkaufnahme. F\u00fcr verschiedene Anwendungsf\u00e4lle gibt es spezielle Richtlinien und Vorgehensweisen, das Prinzip ist aber immer gleich. In j\u00fcngster Vergangenheit hat SARS-COVID-19 gezeigt, dass es jederzeit zu einem Ausnahmezustand kommen kann. Der Mangel an Kompetenz im Risiko-Management zeigte sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,9],"tags":[18,19,14,15],"class_list":["post-317","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-start","category-unternehmensfuehrung","tag-analyse","tag-beurteilung","tag-management","tag-risiko"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/317","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=317"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/317\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=317"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=317"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web.nexialistik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=317"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}